TopperformerInnen werden nicht geboren – erfüllen Sie die Kriterien?
Viele Menschen möchten TopperformerInnen sein –
um das eigene Selbstbild zu bestätigen,
um Mut zu schöpfen,
oder um den Bonus oder Gehaltserhöhung gegenüber sich selbst und nach außen zu rechtfertigen.
Doch zwischen Selbstbild und Fremdbild liegt oft eine große Lücke.
Oder wie Charles Cooley es brillant formuliert: „Wir sehen uns selbst durch die Augen anderer – und glauben, es seien unsere eigenen.“
Genau deshalb lohnt sich eine nüchterne, ehrliche Prüfung:
Wie viele Merkmale von Topperformance treffen wirklich auf mich zu – nicht nur aus der eigenen Sicht, sondern auch aus Sicht Ihres Umfelds?
Ein kurzer Blick in die Praxis
Vor Kurzem sagte ein Teilnehmer zu mir:
„Ich arbeite am meisten im Team, ich muss also ein Topperformer sein.“ Arbeitszeit kann ein Qualitätsindikator sein, Topperformance definiert sich allerdings nicht durch Stunden – sondern durch Ergebnisse, Klarheit, Verantwortung und Wirkung.
Darum hier die Checkliste, praxisnah und auf Wirksamkeit ausgerichtet:
✅ Die 7 Merkmale echter Topperformance (Wie viele davon erfüllen Sie, auch aus Sicht Ihres Teams?)
1️⃣ Verlässliche Qualität statt Zufallstreffer
TopperformerInnen bringen nicht „ab und zu“ gute Leistungen – sie sind stabil verlässlich.
Sie liefern konstant ein Niveau, das dem Team Orientierung gibt und im Unternehmen Sicherheit schafft.
2️⃣ Proaktive Haltung statt Abwarten
Menschen mit hoher Wirksamkeit warten nicht darauf, dass jemand ihnen sagt, was zu tun ist.
Sie erkennen Handlungsbedarf früh, bringen Themen selbstständig voran, nehmen Eigenverantwortung ohne Lärm.
3️⃣ Denken über den Tellerrand hinaus
Sie beschränken sich nicht auf das, was vor ihnen liegt. Topperformance kombiniert strategischen Weitblick mit analytischer Klarheit. Sie verstehen Zusammenhänge – und treffen Entscheidungen mit Perspektive, auch aber nicht nur mit Tempo.
4️⃣ Stabilität unter Druck
Wenn die Wellen höherschlagen, bleiben sie handlungsfähig. Sie verlieren weder Fokus noch Haltung, sondern schaffen Struktur, wo andere chaotisch werden. Diese innere Stabilität macht sie besonders wertvoll in Veränderungsphasen.
5️⃣ Weiterentwicklung und Lernen als Grundhaltung
Sie suchen nicht nach Schuldigen, sondern nach Erkenntnissen. Ein Fehler ist für sie ein Startpunkt für Verbesserung – und genau dadurch schaffen sie ein Umfeld, in dem Entwicklung selbstverständlich wird.
6️⃣ Orientierung an Zielen im Sinne des Teams und Unternehmen
TopperformerInnen arbeiten zielgerichtet und teamorientiert. Sie denken in Ergebnissen, Einfluss und Mehrwert, richten ihr Tun an Unternehmenszielen oder Teamzielen aus, statt To-do-Listen abzuhaken.
7️⃣ Verantwortung nicht als Last, sondern als Möglichkeit
Sie gehen Verantwortung nicht aus dem Weg – sie übernehmen sie bewusst, um zu gestalten.
Weil sie wissen:
Topperformance ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal – sie ist die Voraussetzung für positionelle Entwicklung und gehaltlichen Aufstieg. Ergebnisse sind das sichtbare Ende einer unsichtbaren Entscheidungskette:
Einstellung → Fokus → Verhalten → Wirkung -> Topperformance im Unternehmen.
Doch Leistung allein reicht nicht immer aus: Viele hochwirksame Menschen scheitern nicht an fehlender Performance, sondern daran, dass ihre Wirkung im Unternehmen nicht sichtbar wird. Wie man die eigene Leistung klar, professionell und glaubwürdig positioniert – darum wird es in einem der kommenden Artikel gehen.
🎯 Fazit: Topperformance benötigt nicht nur Arbeitszeit, sondern auch eine proaktive, fokussierte Einstellung, die Verantwortung übernimmt und bereit ist die zusätzliche Meile auch zu gehen.
Wie viele dieser Merkmale erfüllen Sie?
Und wie viele würden Ihre Kolleg:innen Ihnen zutrauen?



